MaPaPu

(MAma-PApa-PUppen-Tier)

Verstirbt ein nahestehender Mensch, ist die Trauer der Hinterbliebenen groß, der Wunsch nach Halt ebenso. Der Hinterbliebene greift nach Erinnerungsstücken, die einen Teil des Gegangenen in die Erinnerung zurückholen und den Verlust besser verarbeiten lassen.

Die Entdecker des MaPaPu, Jennifer und Hendrik, lernte ich auf einem Palliativ-Kongress 2015 kennen. Sie erzählten mir den Werdegang und ich war angetan, ja sogar ergriffen, über die Anwendung dieser kleinen Geschöpfe. Ursprünglich als Halt für Trennungskinder finden sie nun Einzug bei Hinterbliebenen. Ich fühlte diese Tiere und bekam direkt eine Ahnung von dem, was sie bewirken können. Daher möchte ich gerne diese Idee - nein, diese Tiere - als Möglichkeit der Trauerverarbeitung nahebringen.

Nicht nur Kinder - auch Erwachsene benötigen die Kraft der Erinnerung. Hierzu kann ein MaPaPu beitragen. Jedes MaPaPu wird individuell in Handarbeit aus der Lieblingskleidung des Gegangen zusammen­genäht. Der verarbeitete bekannte Stoff sowie der vertraute Geruch schaffen auf Anhieb Vertrauen und Geborgenheit beim Hinterbliebenen.

MaPaPu´s werden mittlerweile auch von Psychotherapeuten zur Unterstützung bzw. therapeutischen Hilfe empfohlen. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, z.B.:

·         verwaiste Kinder

·         trauernde Geschwister

·         Trennungskinder

·         Erwachsene zur "Innere-Kind-Findung"

·         Verlust einer Schwangerschaft

·         Hinterbliebene Elternteile

·         lange, krankheitsbedingte Aufenthalte

·         u.v.m.

Ein MaPaPu kann helfen, eine aus dem Gleichgewicht geratene Seele zu stabilisieren. Er ist ein individueller Tröster, Freund und Einschlafbegleiter. Unverwechselbar und einmalig wie der Mensch, der gegangen ist.

Kontakt zu MaPaPu unter: www.mapapu.de oder auf www.facebook.com/mapapuGbR

 Foto: © mapapu GbR, www.mapapu.de